Wie ist denn Korea so? Teil 3
Für die Verpflegung zwischendurch gibt es die auch aus Japan bekannten Combinis. Gängige Ketten sind GS25, CU, 7-Eleven. Etwas seltener findet man MiniStop. In Bahnhofsbereichen gibt es “StoryWay”, wobei ich den Verdacht habe, dass es sich dabei um ein Label oder eine Tochterfirma von Korail handelt.

Korea: gängige Convenience Stores: GS25, CU, 7-Eleven
Dort finden sich unter anderem Sandwiches, Onigiri, Bento-Boxen, diverse Würstl und teilweise würstlartige Objekte am Holzspieß, Krabbenfleisch, Gebäck, und natürlich Knabbersachen und kalte Getränke. Und reihenweise Ramyun-Nudelsuppen.
Sandwiches gibt es auch mit Erdbeeren. Und wenn “Fried Egg & Salad” auf dem Sandwich draufsteht, schließt das nicht aus, dass auch je eine Scheibe Schinken und Käse mit drin ist, das scheint genauso dazuzugehören wie das Brot außenrum (okay, beim Erdbeersandwoch wohl nicht, das hab ich nicht überprüft).
Dass der Kassierer wie in Japan anbietet, ein Gericht warmzumachen, ist die Ausnahme. Dafür gibt es aber in den meisten Läden einen Verzehrbereich, wo man selber an einer Mikrowelle hantieren kann, und auch heißes Wasser zapfen kann, um sich die Nudelsuppe im Napf gleich aufzubrühen und vor Ort zu verzehren.
Hier ein paar Bilder vom Combini-Sortiment, die ich gleich nach Ankunft in Incheon gemacht habe:

Korea, Incheon Airport Station: Sortimentsausschnitt Convenience Store

Korea, Incheon Airport Station: Sortimentsausschnitt Convenience Store
Draußen war ich ja viel zu Fuß unterwegs, und will daher auch etwas zu den Gehwegen berichten.
Wo es platzmäßig etwas großzügiger zugeht, finden sich oft Radwege. Anders als bei uns sind die teilweise auf der straßenfernen Seite, der Gehweg ist also dann zwischen Radweg und Straße, wie hier in der Nähe des Digital Media City in Seoul:

Seoul, Digital Media City: Radweg grau, Gehweg rot
Interessant ist auch die Oberfläche der Fußwege. Wo für uns Pflaster oder Asphalt selbstverständlich sind, wird in Korea teilweise ein Gummigranulat-Belag verwendet, wie wir ihn eigentlich nur von Sportflächen auf dem Schulhof kennen. Das finde ich eigentlich ganz angenehm, es fühlt sich beim Gehen weicher an, und vermutlich ist es auch bei Regen nicht so leicht rutschig.
In den Städten muss man sich auf dem Fußweg bzw. am Straßenrand vor allem vor Motorradkurieren in Acht nehmen. Die wechseln dynamisch zwischen Straße und Fußweg, und betrachten Ampeln bestenfalls als Empfehlung. Und ausgefahren wird anscheinend viel in Korea, übrigens gibt es auch bei McDonalds und Burger King einen Lieferdienst.
Wenn ich nun mal den Blick vom Boden hebe und in die Landschaft schaue, speziell während der Zugfahrten, dann fallen im ganzen Land zwei Dinge auf: die Hochhäuser, die in jeder Stadt eine weithin sichtbare und eher einförmige Bebauung darstellen:

Korea: solche Hochhäuser prägen das Bild vieler Städte
Die Geschäfts-Hochhäuser sind ja alles aber nicht gerade, da scheinen geschwungene oder wenigstens schräge Fassaden ein Muss zu sein. Bei diesen Wohnsilos hat man dagegen den Eindruck, dass es einen national einheitlichen Grundriss gibt, und die Frage ist nur, wieviele dieser Türme zu einer Wand aneinandergefügt werden, und ob man sie 15-, 19- oder 25stöckig bauen wollte.
Und zwischen den Städten scheint die Landwirtschaft hauptsächlich unter Plastik stattzufinden. Hier reihen sich (zumindest um diese Jahreszeit) auf weiten Flächen Folientunnel aneinander:

Korea: Folientunnel prägen das Bild der Agrarflächen
Ich muss gestehen, als schön hat sich die koreanische Landschaft bei mir nicht eingeprägt. Allerdings ist das sicher auch der Jahreszeit geschuldet, im ausklingenden Winter sind die Laubbäume kahl und die Wiesen bräunlich, im Frühjahr sieht das ganze sicher schon anders aus.
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